Von der Krise zum Widerstand – Demo am 04.10. & Infoveranstaltung

Die Krise dauert an. Die Troika, also IWF, EZB und die EU-Kommission, diktieren Sparmaßnahmen für Länder wie Griechenland, Spanien oder Italien, wovon letztlich die Wirtschaft der EU und insbesondere von Deutschland profitiert.

Da sonst aber nahezu alle Märkte auf der Welt schon abgedeckt sindwird um die Bestehenden gekämpft, wie aktuell in der Ukraine, im Irak/Syrien oder in Teilen Afrikas. Diese Kriege werden so offen benannt und ausgetragen wie schon lange nicht.

Bei der Veranstaltung wird ein Vertreter der „organisierten Autonomie“, die die Demo mitorganisieren, über die Hintergründe der Demo berichten

Mittwoch, 24.09.2014, 19 Uhr
Kolchose Ost
Wagenburgstr. 77
40er Haltestelle Tunnel-Ostportal

Für die Demo gibt es einen Zugtreffpunkt:
Samstag, 04. Oktober, 08:15 Uhr am Burger King im Hauptbahnhof.

Sie fordern tausende Tote und millionen Menschen werden in die Flucht getrieben. Wer versucht den Kriegszuständen oder der bitteren Armut aus diesen Ländern zu entkomen und in die EU oder in die BRD zu fliehen, hat erstmal mit “Frontex”, dem “Grenzschutzunternehmen” zu tun, das u.a. dafür zuständig ist, die Migrationsströme mit allen Mitteln zu verhindern: Menschen werden zum Sterben auf dem Meer zurückgelasen oder in ihre Herkunftsländer abgeschoben, aus denen sie aus gutem Grund fliehen mussten.
Wer es aber dennoch in die BRD geschafft hat, wird hier mit rassistischen Asylgesetzen konfrontiert, die unter anderem auch vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) mit Sitz in Nürnberg mitgetragen und geschaffen werden. Permanent werden neue Schikanen und Verschärfungen eingeführt, um die Einwanderzung zu erschweren und die Abschiebung zu erleichtern. Die jetzt schon unmenschlichen Bedingungen, denen Geflüchtete ausgesetzt sind, werden immer weiter verschlechtert und durch die Ideologiemaschinerie wird versucht Rassismus in den Köpfen der Menschen weiter zu verankern, womit der Grundstein für weitere Kriege und Diktate gelegt wird.

Denn wie überall geht es auch in der BRD darum die Gewinne zu maximieren. Dies bedeutet Entlassungen, Lohnkürzungen und Lohnverzicht für die arbeitende Bevölkerung. Und wer hier keinen Job hat, muss sich mit der Bundesagentur für Arbeit rumschlagen, die einen so lange schikaniert oder unter Druck setzt bis man aus der Statistik durch sinnlose Maßnahmen herausfällt oder irgendwelche niedrigbezahlte Jobs annimmt, die gerade mit dem Ausbau des “Niedriglohnsektors” durch Leiharbeit und Werkverträge extrem zunehmen.

Dies sind die Lösungsansätze der Regierenden, um möglichst profitabel aus der Krise herauszukommen – Auf Kosten von unserer Klasse.
Das lassen wir nicht mit uns machen!
Wir müssen dem ausbeuterischen Alltag ein solidarisches Miteinander entgegensetzen.

Zusammen streiken! Zusammen Kämpfen!
Gegen Lohnkürzungen und Entlassungen, gegen Asylgesetze und Kriege!
Für eine Gesellschaft ohne Ausbeutung und Unterdrückung!

Kommt zur Infoveranstaltung und beteiligt euch an der Demo am 04.10!

Zusammen Kämpfen [Stuttgart]
www.zk-stuttgart.tk