Veranstaltungen zu Stadtaufwertung, Verdrängung und Widerstand dagegen

Donnerstag, 13. November, 19 Uhr:
Stadtteilabend: Betongold – oder wie die Finanzkrise in mein Wohnzimmer kam

Freitag, 14. November, 19 Uhr:
Veranstaltung: Wohnraum ist kein Spiel!

Donnerstag, 11. Dezember 19 Uhr:
Stadtteilabend: Film: Mietrebellen – Widerstand gegen den Ausverkauf der Stadt

Donnerstag, 18. Dezember 19 Uhr:
Veranstaltung & Diskussion: Zwangsräumungen verhindern







Donnerstag, 13. November, 19 Uhr: Stadtteilabend: Betongold – oder wie die Finanzkrise in mein Wohnzimmer kam
Film: Betongold – Wie die Finanzkrise in mein Wohnzimmer kam

Stadtteil um Stadtteil soll „aufgewertet“ werden. Doch mit der vermeintlichen Aufwertung kommt die Verdrängung der bisherigen BewohnerInnen und der Einzug derjeniger, die es sich leisten können. In der Dokumentation zeigt die Filmemacherin an ihrem Beispiel, was es heißt, wenn aus der eigenen Mietwohnung eine luxussanierte Eigentumswohnung werden soll, aber auch wie man sich dagegen wehren kann.
Wie immer mit anschließendem Essen. Länge: 43 Min

Donnerstag, 13. November, 19 Uhr im Gasparitsch
Rotenbergstr. 125 (U9 Haltestelle Raitelsberg, Ecke Abelsbergstr)
www.stadtteilzentrum-gasparitsch.org


Freitag, 14. November, 19 Uhr: Veranstaltung: Wohnraum ist kein Spiel!
Stuttgart-Ost wird „aufgewertet“: Es soll alles viel besser und viel schöner werden – so sagt man uns. Das kann zwar gut sein, jedoch nicht für uns. Mit dieser „Aufwertung“ geht die Verdrängung von einem Großteil der Bevölkerung einher: Die sowieso schon hohen Mieten steigen weiter und das Leben in Innenstadtnähe wird nahezu unbezahlbar. Dies möchten wir nicht länger hinnehmen und sagen: Wohnraum ist kein Spiel!

Die Referentin geht in ihrem Vortrag auf den Leerstand und die Wohnungspolitik in Stuttgart eingehen.

Freitag, 14. November, 19 Uhr im Gasparitsch
Rotenbergstr. 125 (U9 Haltestelle Raitelsberg, Ecke Abelsbergstr)
www.stadtteilzentrum-gasparitsch.org


Donnerstag, 11. Dezember 19 Uhr: Stadtteilabend: Film: Mietrebellen – Widerstand gegen den Ausverkauf der Stadt
Massenhafte Umwandlungen in Eigentumswohnungen und Mietsteigerungen in bisher unbekanntem Ausmaß werden alltäglich. Der Film zeigt verschiedene Beispiele der Mieterkämpfe in Berlin gegen die Verdrängung aus den nachbarschaftlichen Lebenszusammenhängen und gegen den Ausverkauf der Stadt. Eine Besetzung des Berline Rathauses, das Camp am Kottbusser Tor, der organisierte Widerstand gegen Zwangsräumungen und der Kampf von Rentnern um ihre alteresgerechte Wohnungen und eine Freizeitstätte sind Beispiele des vielfältigen Protests gegen den Ausverkauf der Stadt.

Donnerstag, 11. Dezember 19 Uhr im Gasparitsch
Rotenbergstr. 125 (U9 Haltestelle Raitelsberg, Ecke Abelsbergstr)
www.stadtteilzentrum-gasparitsch.org


Donnerstag, 18. Dezember 19 Uhr: Veranstaltung & Diskussion: Zwangsräumungen verhindern
Seit Jahren werden in Deutschland tausende Menschen zwangsweise aus ihren Wohnungen geräumt, weil sie die Miete nicht zahlen können. Bisher gab es dagegen kaum Proteste. Doch seit einigen Monaten lassen sich Mieter_innen nicht mehr still vertreiben. Häufig liegt der Grund für die Mietschulden in der Weigerung der Jobcenter die volle Miete zu übernehmen oder in den Niedriglöhnen. Oft werden ihnen von der Agentur für Arbeit sämtliche Einkünfte gestrichen und die Betroffenen können dann auch die Miete nicht mehr bezahlen. Auf der Veranstaltung soll daher auch diskutiert werden, ob und wie der Kampf gegen Zwangsräumungen mit dem Kampf gegen Niedriglohn und Hartz IV verbunden werden kann.

Der Journalist Peter Nowak hat in der Edition Assemblage das Buch „Zwangsräumungen verhindern“ herausgegeben, in dem Geschichte und Perspektiven dieser Bewegung im Mittelpunkt stehen. Auf der Veranstaltung wird es vom Herausgeber vorgestellt werden.

Donnerstag, 18. Dezember 19 Uhr im Gasparitsch
Rotenbergstr. 125 (U9 Haltestelle Raitelsberg, Ecke Abelsbergstr)
www.stadtteilzentrum-gasparitsch.org


Zusammen Kämpfen [Stuttgart]
www.zk-stuttgart.tk